top of page

ArbeitsRecht  - Kündigungsvoraussetzung für Kündigung wegen Langzeiterkrankung

22. Juli 2024
1 Min. Lesezeit

hat entschieden, dass in den Fällen, in denen die Rückkehr eines länger erkrankten Arbeitnehmers völlig ungewiss ist, der Arbeitgeber gehalten ist  für die Dauer von 24 Monaten eine befristete Ersatzkraft einzustellen oder dies zumindest zu versuchen.

Die Anforderungen an eine sozial gerechtfertigte Krankheitskündigung sind bei lang andauernden Erkrankungen zurecht hoch, da die Interessen des Arbeitgebers infolge des Krankengeldbezugs und der meist besser handhabbaren Vertretung nicht so erheblich beeinträchtigt sind wie bei häufigen Kurzerkrankungen.

 
 
 

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

1 Kommentar


uncommonguy80
09. Sept.

Das ist ein hochinteressanter und extrem wichtiger Hinweis zur Rechtsprechung bei der personenbedingten Kündigung wegen Krankheit. Die Gegenüberstellung zeigt gut, wie streng die Hürden bei Langzeiterkrankungen sind: Da durch den Krankengeldbezug nach sechs Wochen die finanzielle Belastung für den Arbeitgeber sinkt, steht die organisatorische Beeinträchtigung im Fokus. Die Pflicht zur Überbrückung durch eine befristete Ersatzkraft unterstreicht das Verhältnismäßigkeitsprinzip sehr deutlich.


Falls du nach diesen tiefen Einblicken ins Arbeitsrecht eine kurze Pause einlegen möchtest, schau gerne mal auf platinumslots-de.com.de/payment vorbei.


Meinst du, dass diese strengen Vorgaben in der Praxis für kleinere Unternehmen überhaupt realistisch umzusetzen sind, wenn es um die kurzfristige Rekrutierung befristeten Ersatzes geht?

Gefällt mir
bottom of page